Film zum neuen Standort
in der Niederlassung München

Ziele, Werte, Menschen
 

WipflerPLAN eröffnet 2020 einen neuen Standort im Münchner Osten. Welche Aufgaben stellen sich in der Region? Worin liegen die besonderen Herausforderungen? Und was motiviert Gregor Schober persönlich, die Umwelt und städtische Infrastruktur im Münchner Osten mitzugestalten? Diese und andere Fragen zum neuen WipflerPLAN-Standort beantwortet der gerade erschienene Film:

 

Geschäftsführer Wilhelm Wipfler, Niederlassungsleiter Roland Kindelbacher und Standortleiter Gregor Schober über die Pläne in München und Umgebung.


> Standortkarte mit München Ost
 

 

 

 

Ruhestand

Prokurist Jan Kwade verabschiedet

 

v.l.n.r.: Wilhelm Wipfler, Jan Kwade, Adelheid Buchard und Ursula Burkart


Mit Jan Kwade geht bei WipflerPLAN ein geschätztes Mitglied der Geschäftsleitung in den Ruhestand. Als ausgewiesener Experte entwickelte er seit 2011 die Wasserwirtschaft kontinuierlich weiter: Er vertrat unternehmensweit die Fachgebiete Kläranlagen und Wasserversorgung. Nach einem krankheitsbedingten Ausfall im Jahr 2017 fand Jan Kwade bald wieder den Weg zurück ins Arbeitsleben und wirkte tatkräftig am Aufbau und der Entwicklung des Fachbereichs Wasserwirtschaft in der Niederlassung Allgäu mit.

Im Oktober hat der Prokurist nun seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten. Die Geschäftsführer Ursula Burkart, Adelheid Buchard und Wilhelm Wipfler bedanken sich recht herzlich für die erfolgreichen, gemeinsamen Jahre. Zunächst wurde Jan Kwade im Kreise seiner engsten Kollegen bei einem gemeinsamen Abendessen verabschiedet. Jetzt unternimmt er noch eine „Tournee“ durch alle Niederlassungen, um sich von allen Kollegen persönlich zu verabschieden. Wir bei WipflerPLAN freuen uns sehr, dass Jan Kwade uns auch weiterhin noch als kompetenter Berater und Freund mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.
 

 

 

 

Tradition trifft Innovation

Im denkmalgeschützten Balthasar-Kraft-Haus entwickelt WipflerPLAN die Infrastruktur der Zukunft

 

Der Raumtypus des Studiolos ist seit jeher dem Studium und den Künsten gewidmet


WipflerPLAN hat im 1823 erbauten Balthasar-Kraft-Haus – direkt gegenüber den Büros in der Kellerstraße Pfaffenhofen – zusätzliche Räumlichkeiten auf zwei Stockwerken bezogen. Dort schlummerte Jahre lang eine echte Seltenheit, die vom Besitzer des Hauses – Wolfgang Eichenseer – wiederentdeckt wurde. Hinter dem Erker im ersten Stock blieb trotz mehrerer Besitzerwechsel ein völlig unverändertes Studiolo erhalten. Heute würde man sagen, der Raumtypus diente Balthasar Kraft als „Showroom“.

 

Die Fassadenfiguren „Hl. Maria - unsere Zuflucht“ und „Hl. Joseph - unser Vorbild“ zeugen zusammen mit dem Scheyerer Kreuz auf dem Erker von Balthasar Krafts Frömmigkeit 

 

Das Wohnhaus des Künstlers und Kirchenmalers Balthasar Kraft (1820-1889) wurde 2016 vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unter Denkmalschutz gestellt und „nun vorbildlich restauriert“ (Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen). So sind z. B. unter der Traufe wieder die originalen Rundfenster rekonstruiert worden, die zuletzt zugemauert waren.


Im Studiolo treffen sich jetzt die Planer bei WipflerPLAN zu Projekt-Besprechungen. In den weiteren Räumen des Balthasar-Kraft-Hauses planen die Ingenieure aus Wasserwirtschaft und Kanalsanierung zukunftsweisende Infrastrukturprojekte. Ganz im Geiste des findigen Universalgelehrten Balthasar Krafts wollen wir hier als „Baumeister“ in ganzheitlicher Denkweise die Umwelt gestalten.

 

> Anfahrtsskizze

 

 

 

Willkommen im Team!

WipflerPLAN begrüßt fünf neue Auszubildende und zwei neue Praktikanten

Das neue Lehrjahr hat am 01.09.2019 begonnen und wir freuen uns, 5 neue Auszubildende an unseren Standorten München, Donauwörth, Marktoberdorf und Pfaffenhofen/Ilm begrüßen zu dürfen, die Berufe wie Bauzeichner/in und Vermessungstechniker/in bei WipflerPLAN erlernen wollen.

Zusätzlich begrüßen wir zwei neue Praktikanten, die eine technische Ausbildung an den Fachoberschulen in München bzw. Scheyern absolvieren. Bei WipflerPLAN lernen die beiden Schüler die praktische Arbeit an Erschließungs- und Landschaftsarchitektur-Projekten kennen.

 

Gut vernetzt vom ersten Tag an

Gemeinsam mit dem Ausbilderteam ging es mit einer Einführungswoche los. In einer bunten Mischung aus Schulungsangeboten, Workshops, Netzwerkveranstaltungen und einem Besuch im Kletterpark wurden die benötigten Informationen zum Arbeitsstart vermittelt und der Zusammenhalt gestärkt.

 

Beste Übernahmechancen

Unser Ziel ist es, alle Auszubildenden auch zu übernehmen. Die Auszubildenden haben also beste Chancen nach der 3-Jährigen Ausbildungszeit bei WipflerPLAN durchzustarten.

 

Bewerbungsverfahren für 2020 gestartet

Mit dem Start der neuen Azubis beginnt parallel auch die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2020. Interessierte können sich ab sofort für einen der 6 Ausbildungsplätze bei WipflerPLAN bewerben, und somit Teil des rund 180-köpfigen Teams an den Standorten Pfaffenhofen, Marktoberdorf, Donauwörth, Nördlingen und München werden.
Informationen zu den Ausbildungsplätzen gibt es unter wipflerplan.de.

Wir wünschen allen Azubis einen guten und erfolgreichen Start in das Berufsleben.

 

v. l. n. r.: Alfred Burghard (Betreuer) mit den WipflerPLAN Neuzugängen Simon Hackl, Christian Prieschl, Johanna Näckel, Marc Vollmer, Lilli Kleine, Daniel Reisner (Betreuer), Sophie Konzok, Julia Kurbanov und Adelheid Buchard (Geschäftsführerin)

 

 

Fussballspiel mit „alter Tradition“

WipflerPLAN spielt am Abend der Betriebe gegen die Stadt Pfaffenhofen

 

 

Am Freitag den 13.09.19 war es wieder soweit: Das Freundschaftsspiel gegen die Stadt Pfaffenhofen fand im städtischen Stadion zum 6. Mal am Volksfestplatz statt.

Nachdem die Mitarbeiter der Stadtverwaltung 2018 beim Spiel siegten, konnte dieses Mal WipflerPlan nach einer torlosen, jedoch spannenden ersten Halbzeit das Match für sich entscheiden und gewann mit 3:1 Toren.

Wir danken allen Spielern sowie den zahlreichen Zuschauern und freuen uns schon auf die Begegnung 2020!

 

 

Stadtlauf Nördlingen 2019 

Erfolgreicher Stadtlauf in Nördlingen für WipflerPLAN

 

 

Auch dieses Jahr nahm WipflerPlan bei schönstem Wetter und besten Bedingungen am Nördlinger Stadtlauf sehr erfolgreich teil.
Sowohl in der Wertung der 3 schnellsten Läufer einer Firma als auch der sportlichsten Firma, erreichte WipflerPLAN jeweils den 2. Platz. Mit 54 Teilnehmen waren diesmal so viele Mitarbeiter wie noch nie mit am Start.

Link: Zeitungsartikel (PDF)

 

 

WipflerPlan mit auf dem Siegerpodest der sportlichsten Firma beim Stadtlauf

 

 

Neuer Standort München Ost 

WipflerPLAN plant zweiten Standort in der Münchner Niederlassung

 

 

Die Kommunen im Münchner Osten stehen durch das Wachstum der Region vor großen Herausforderungen: Nötige Infrastrukturmaßnahmen, wirtschaftliche Anforderungen sowie der politische Wille zum Umweltschutz sollen in stimmigen, ganzheitlichen Planungskonzepten vereint werden. Um unsere Kunden dabei solide vor Ort zu beraten, werden wir von WipflerPLAN Anfang 2020 einen zweiten Standort in München eröffnen.


Die Vorbereitungen für den Standort München Ost haben bereits begonnen. Künftig wird Gregor Schober dort mit einem Team aus Planern und Bauleitern die Gesamtkompetenz unseres Architektur- und Ingenieurbüros anbieten. Der Ebersberger, der langjährige Erfahrung als Bauingenieur besitzt und mit seiner Heimat eng verbunden ist, wird die Infrastrukturprojekte im Sinne einer attraktiven Umweltplanung zum Erfolg führen.

 

Standortkarte

 

 

WP fährt E 

E-Golf als Poolauto jetzt auch
in der Niederlassung Allgäu

 

 

Nachdem das E-Auto Ampera in Pfaffenhofen für große Begeisterung gesorgt hatte, ist nun auch das Allgäu stolzer Besitzer eines E-Golfs als Poolfahrzeug für alle Mitarbeiter mit eigener Strom-Tankstelle. 
Die Reichweite beträgt ca. 320 km und so können alle Fahrten zum Kunden und jegliche Besorgungen leise und sehr umweltschonend erledigt werden.


WipflerPlan ist stets daran interessiert einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Auch unsere Landschaftsarchitektin ist begeistert: „Mein absoluter Liebling unter den Poolautos: unser Ökoflitzer“

 

 

Spatenstich für

Baugebiet Pfaffelleiten

 

 

Am Dienstag, den 07.05.2019, fand der Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes Pfaffelleiten statt. Es entstehen 118 Bauparzellen auf ca. 7 ha Nettobauland. Die Gesamtgröße des Gebietes beträgt ca. 14 ha.

Für die Entwicklung und Umsetzung des Projektes ist WipflerPlan als Erschließungsträger verantwortlich, sowie bei Planung und Ausführung federführend.

Insgesamt entstehen 500 Wohneinheiten, die eine Mischung unterschiedlicher Wohnformen für eine Vielzahl an Wohnbedürfnissen bieten. Öffentliche Grünzüge sowie Einrichtungen wie Kindergarten und Spielplatz um einen zentralen Platz bilden die Basis für ein aktives Gemeinschaftsleben. Für Fußgänger und Radfahrer wird das Areal durch die intensive Durchwegung mit untergeordneten Wegen besonders attraktiv. Eine zentrale Bushaltestelle dient als Anbindung an den städtischen Nahverkehr.
Durch das fortschrittliche Energiekonzept mit Hauptaugenmerk auf regenerative und umweltfreundliche Energieträger erfüllt das Baugebiet Vorbildfunktion. Die randliche Einfassung mit naturnah gestaltete Ausgleichsflächen verbinden den Ort mit der angrenzenden Landschaft und erfüllen wichtige Funktionen für den Natur und Klima. Die naturnah gestalteten Regenrückhaltungen tragen nicht nur den Erfordernissen der neuen Bebauung Rechnung, sondern verbessern auch den Hochwasserschutz der bestehenden Bebauung.

 

Umweltfreundliche Energieversorgung durch Fernwärme:

• Wärme und Strom wird innerhalb der Heizzentrale erzeugt werden und direkt im Baugebiet genutzt.
• Die Erzeugung erfolgt hocheffizient und innovativ mit einer Kombination aus Wärmepumpentechnik und Kraft-Wärme-Kopplung. Die wesentlichen Vorteile dieser Kombination sind die im Vergleich zu einem einfachen BHKW noch einmal stark reduzierten Brennstoffbedarfe, damit auch CO2-Ausstöße, wie auch eine Reduktion der Betriebskosten.
• Maximale thermische Leistung von 1,2 MW
• Geringe Temperaturen im Versorgungsnetz für minimierte Verluste
• Kaum Platzbedarf der Heizungstechnik in den Gebäuden

Leistungsfähiges Internet durch Glasfaserleitungen:
• Jedes Grundstück wird von den Stadtwerken mit Glasfaser erschlossen.
• Zusammen mit der Glasfaser und der Fernwärme kommen jetzt sämtliche Sparten aus der Hand der Stadtwerke.
• Auch die Kommunikation der Fernwärme wird über das Glasfasernetz abgedeckt.

 

 

Franz Schelle – Geschäftsführer Firma Schelle •  Roland Platzek – Bauleiter Firma Schelle • Gregor Schober – Projektleiter WipflerPlan •  Johann Stöckl – Bauleiter WipflerPlan • Wilhelm Wipfler – Geschäftsführer WipflerPlan •  Albert Gürtner – Zweiter Bürgermeister •  Christine Müller – Sachgebietsleiterin Grundstückswesen Stadt Pfaffenhofen • Dr. Sebastian Brandmayr – Technischer Leiter Stadtwerke Pfaffenhofen • Robin Gerlsbeck – Projektleiter Stadtwerke Pfaffenhofen (v.l.n.r.)

 

 

Presseartikel: Firmen im Porträt

Landkreisplaner auf dem Hochseil

Artikel aus dem Pfaffenhofener Kurier 4./5. Mai 2019

von Albert Herchenbach

 

Beim Planen die Zukunft berücksichtigen: Die drei Geschäftsführer Wilhelm Wipfler, seine Schwester Ursula Burkart (Mitte) und Mit-Geschäftsführerin Adelheid Buchard vor der Unternehmenszentrale.

 

Link zum Artikel


Artikel als PDF (Scan)

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Wer wissen will, was sich im Bürokomplex an der Hohenwarter Straße 124 tut, muss nur das Bild hinter der Eingangstür betrachten: Da balanciert jemand Hunderte Meter über dem Abgrund auf einem Seil, das zwischen zwei Felsen gespannt ist.


Wege finden - und das kann man wörtlich, aber auch im übertragenen Sinn verstehen - das ist der Job der Menschen, die hier arbeiten.



 

Wilhelm Wipfler, 49, und seine Schwester Ursula Burkart, 59, sind auf diesem Areal mit drei Geschwistern aufgewachsen; ein wenig oberhalb der Hohenwarter Straße kurz vor Sulzbach. Ihr Vater Konrad ("Der klassische Baumeister", sagt seine Tochter) hatte hier in den 60er Jahren ein Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau sowie Stadtplanung gegründet. Sein Schreibtisch stand im Wohnhaus der Familie hinter dem jetzigen Bürogebäude. "Wir sind in diesem Arbeitsfeld aufgewachsen", sagt Ursula Burkart. Und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass beide in die Fußstapfen des Vaters getreten sind: Ursula als Architektin und Stadtplanerin, ihr Bruder als Bauingenieur. Beide leiten nach einem fließenden Übergang und dem Tod des Vaters seit 2003 mit Adelheid Buchard als Geschäftsführerin das "WipflerPlan Architektur- und Ingenieurbüro".



 

Wenn sie heute hinüber nach Niederscheyern schauen, dann haben sie immer noch den freien Blick, wie schon als Kinder. Was sich in den fünf Jahrzehnten geändert hat, ist die Landschaft dazwischen. An der Planung der Infrastruktur und der Bebauung der Stadt waren ihr Vater und später seine beiden Kinder beteiligt. Keine Gemeinde zwischen Manching und Jetzendorf, die nicht die Dienste von Wipfler in Anspruch genommen hätte. Überall in Pfaffenhofen und im gesamten Landkreis stößt man auf Wipfler-Spuren. Die Neugestaltung des Hauptplatzes hat das Planungsbüro mitbestimmt, bei der technischen Infrastruktur, also Kanal, Wasser, Anschlüsse für die Firanten, war es federführend. Die Kindertagesstätte Burzlbaam hat Wipfler als eines der ersten Passivhäuser gebaut, die Kläranlagen in Schweitenkirchen, Gerolsbach und Reichertshausen geplant; der Seniorchef war Mitbegründer des Abwasserzweckverbands.



 

Mit 165 Mitarbeitern an fünf Standorten - neben Pfaffenhofen in Nördlingen, Donauwörth, München und Marktoberdorf - gestaltet das Planungsbüro Wipfler Lebensräume, in denen sich nicht nur Menschen wohlfühlen, sondern auch die Natur möglichst wenig beeinträchtigt werden soll. Und das ist, um es flapsig zu sagen, meist vermintes Gebiet. Wer baut, hat es mit gegensätzlichen Interessen zu tun. Da treffen Familien, die wohnen wollen, auf Umweltschützer, die sich gegen Flächenfraß stemmen und der Natur den Vorrang geben. 
"Ein Spannungsfeld", nennt das Wipfler, "zwischen individuellen Vorlieben, Gemeinschaftsanliegen, wirtschaftlichen Vorgaben, sozialer Verantwortung und politischer Aussage.

 

"

Ist das überhaupt möglich, es allen recht zu machen? Wilhelm Wipfler ist ein besonnener Mann. Wenn er redet, sprudelt er nicht drauflos, sondern sucht mit Bedacht die richtige Formulierung. Bis zu 30 öffentliche Stellen würden mitreden, dazu noch Bürger, die Einwände geltend machen können. Viele Mosaiksteine gelte es zu berücksichtigen. Und deshalb fange Landschaftsplanung mit der "Konfliktbearbeitung im Hinblick auf Lebensräume, auf Mensch und Natur" an. Hier kommt einem das eingangs erwähnte Poster wieder in den Sinn. Ein Drahtseilakt ist das oft, die unterschiedlichen Befindlichkeiten unter einen Hut zu bekommen. Wipfler versteht sich in diesen Prozessen auch als Moderator.



 

Absolute Prämisse ist für ihn, von Anfang an alle Karten auf den Tisch zu legen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wenn die Kosten für ein Bauprojekt aus dem Ruder laufen - wie etwa bei Stuttgart 21 oder dem Berliner Flughafen -, dann habe das zwei Ursachen, so Wipfler: Entweder die Planung wird zwischendurch zu oft geändert, oder sie beruht auf falschen Grundlagen und nicht berücksichtigten Gegebenheiten.



 

Die zu kennen, sagt der Ingenieur, sei der große Vorteil seines Büros, das seine Stärke in der Region hat, deren Geodaten sein Unternehmen dokumentiert. Alle Leistungen aus einer Hand - das sieht Wipfler als großen Pluspunkt seines Büros an.



 

Sein Job sei es, den Auftraggebern von vornherein reinen Wein darüber einzuschenken, 
was machbar ist, was gesetzlich nicht geht und was unabdingbar ist. Beispiel: Bauen in naturschutz-sensiblem Gebiet geht - wenn dafür Ausgleichflächen vorhanden sind. Und die müssen dreimal so groß sein. Könne eine Gemeinde die nicht vorweisen, kann nicht gebaut werden. Punkt. Und jetzt kommt ein weiteres Poster ins Spiel, das bei Wipfler im Entree hängt: Eine Berglandschaft mit Blick bis zum Horizont. "Mit Weitblick planen", steht darunter. "Wenn wir eine Kanalisation entwerfen", erklärt Wipfler, "rechnen wir die Wetterdaten auf die nächsten Jahre weiter." Beim Hochwasser berücksichtigen die Planer einen hundertjährigen Modus. Beispiel: Muss ein Hochwasser-Rückhaltebecken tatsächlich so groß sein, auch wenn mancher Gemeinderat erklärt, dass dieses Gebiet, soweit er zurückdenken kann, noch nie überflutet worden ist? Eine Gemeinde im nördlichen Landkreis ist so ein Fall: Jahrelang gab es Diskussionen wegen der angeblich viel zu groß geplanten und deshalb viel zu teuren Anlage, die das Planungsbüro Wipfler geplant hat. Beim Starkregen im vergangenen Juni verstummte die Kritik.



 

Mit Kritik umgehen, das gehört zum Job. Bauen auf Teufel komm raus? Weiter Flächen versiegeln? Das Familienunternehmen hat sich auf Umweltgestaltung und Infrastrukturentwicklung spezialisiert und geht diese Themen sensibel an. Pfaffenhofen, davon ist Wipfler überzeugt, sei auf einem sehr guten Weg. Die Stadt wächst, aber kontrolliert. Aber muss sie denn wachsen? Muss jedem, der hier leben will, auch eine Wohnung angeboten werden? Kann man nicht entscheiden: Jetzt ist Schluss mit Neubauten? Dann, sagt Wipfler, überaltert die Stadt. Wenn die nachfolgende Generation hier keine Wohnung findet, zieht sie weg, die Infrastruktur ist bedroht. Deshalb hält er das Einheimischen-Modell für den richtigen Weg, die Stadtentwicklung zu beeinflussen.



 

Um Fläche zu schonen, meint Ursula Burkart, "sollte man keine Angst haben, in die Höhe zu bauen". So werden im Neubaugebiet Pfaffelleiten, wo das Planungsbüro Wipfler ein Wohngebiet erschließt, auf den Supermarkt Wohnungen gesetzt. Anderer Vorschlag: Statt vier Einfamilienhäuser zu errichten, könnten sich die Familien zusammentun und ein Vierfamilienhaus bauen. Dass das funktioniert, ließe sich beispielsweise in Augsburg besichtigen.



 

So wenig sich Konrad Wipfler Gedanken machen musste, dass sein Unternehmen in der Familie bleibt, so wenig müssen sich seine Kinder sorgen. Ursula hat, wie auch ihr Bruder, drei Kinder. Zwei werden Architekten, "ohne dass ich das vorgegeben hätte". Ganz offensichtlich ist der Begeisterungsfunke übergesprungen: "Ich war nie bereit, irgendetwas anderes zu machen. Der Umgang mit den Menschen, mit der Umwelt, das Gestalten - das macht große Freude."

 

 

WipflerPlan unterstützt den

„Kindergarten-Cup“

 

Der Jugendfußball Förderverein Pfaffenhofen e.V. ist ein ehrenamtlich tätiger, sportvereins-unabhängiger Verein in der Stadt Pfaffenhofen, der es sich zur Aufgabe macht, Kinder und Jugendliche – vorrangig solche, die noch nicht in einem Sportverein organisiert sind – für den Sport in einer Mannschaft zu begeistern. Beim „Kindergarten-Cup“ spielen 8 Kita-Teams mit ihren Vorschulkindern einen Kita-Fußballpokal aus.


Das Fußballspiel findet am 06. Juli ab 10.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Schul- und Sportzentrum Niederscheyern statt.

Wir wünschen den Teams viel Erfolg!

 

Robert Schröder, Jürgen Nowak, Stefan Hagl, Michaela Staud, Dunja Wipfler, Peter Oberndorfer, 1. Bürgermeister Thomas Herker, Vorschulkinder der Pfaffenhofener Kindergärten

 

 

Neues Wohngebiet erschlossen –
zügig aus einer Hand

Erster Spatenstich im Baugebiet Breiten /
Bad Bayersoien nach kurzer Planungszeit

 

Im Dezember 2018 nahm WipflerPLAN Niederlassungsleiter Roland Kindelbacher (ganz rechts) mit Bürgermeisterin Gisela Kieweg (mitte) in
Bad Bayersoien den ersten Spatenstich vor.

 

Das Baugebiet „Breiten“ ist neben dem „Bruckler Filz“ bereits das zweite Baugebiet, welches WipflerPLAN für die Gemeinde Bad Bayersoien vollumfassend plant und realisiert – von der Bauleitplanung über die Erschließungsplanung bis zur kompletten Abwicklung als Erschließungsträger.

Für die bereitstehende Fläche von 9.300 m² Nettobauland kann die Gemeinde Förderungen von Wohnraum aus dem Einheimischenmodell nutzen. Außerdem benötigt sie keine eigenen Ressourcen, da die Erschließung vollständig durch unseren Erschließungsträger abgewickelt wird. Dieser erledigt alle rechtlichen, technischen und organisatorischen Aufgaben aus einer Hand:

1. Erschließungsträger:
Vertragswesen, Projektorganisation, Projektbuchhaltung, Projektdokumentation, Abrechnung der Erschließungskosten

2. Bebauungsplan:
Entwurfsplanung, Strukturkonzept in Alternativen, Bauleitplanverfahren im beschleunigten Verfahren

3. Technische Planung:
Planung parallel zum Bauleitplan-Verfahren, Ausschreibung, Baudurchführung der Ingenieurbauwerke der Ver- und Entsorgung, Verkehrsanlagen, Freianlagen
 

Im landschaftlich reizvollen Alpenvorland können jetzt auf 15 Parzellen Wohngebäude in Hanglage entstehen. Ab der Beauftragung im August 2017 stellte WipflerPLAN den Bebauungsplan und die Erschließungsplanung inner-
halb eines Jahres auf – so schnell wie es bei Projekten derartigen Umfangs und Komplexität überhaupt möglich ist. Der Bebauungsplan für 1,36 ha wurde im Sept 2018 abgeschlossen – Spatenstich war im Dezember 2018.


> Strukturkonzept

> Bebauungsplan

 

 

Thorsten Nieszery übernimmt die

Niederlassung Donau-Ries

Manfred Ommer wird Niederlassungsleiter

in Pfaffenhofen

 

Unter der Leitung von Manfred Ommer wurde in den letzten zwölf Jahren die WipflerPLAN Niederlassung Donau-Ries aufgebaut und entscheidend weiterentwickelt – zunächst in Nördlingen durch die Weiterführung eines regional tätigen Ingenieurbüros und seit zwei Jahren auch in Donauwörth. Gemeinsam mit Thorsten Nieszery als Standortleiter baute Manfred Ommer außerdem seit 2016 den Standort Donauwörth auf, der sich in den letzten zwei Jahren sehr positiv entwickelte. Aufgrund des Erfolgs übernimmt nun der erfahrene Ingenieur Thorsten Nieszery die Niederlassungsleitung und steht jetzt mit seinem Team in der Region Donau-Ries als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Manfred Ommer, der als ausgewiesener Fachmann und einflussreiche Persönlichkeit extern wie intern geschätzt wird, wechselte seinerseits als neuer Niederlassungsleiter nach Pfaffenhofen. Mit seinem breiten Wissen hat Manfred Ommer das Unternehmen in den letzten zehn Jahren entscheidend mitgeprägt. In seiner neuen Funktion als Niederlassungsleiter verschafft er Wilhelm Wipfler in Pfaffenhofen nun den nötigen Freiraum für die Geschäftsführung des Gesamtunternehmens.

Kontakte und Anschriften finden Sie hier.
 

 

Manfred Ommer, Thorsten Nieszery und Wilhelm Wipfler (v.l.n.r.)
BIld: studio herzig

 

 

Hochwasserschutz für die Gemeinde Pfronten
an der Meilinger Straße

Naturnaher Hochwasserschutz an der Faulen Ach

 

Ufersicherung mit Wasserbausteinen an der Faulen Ach als Teilmaßnahme
des Hochwasserschutzes in Pfronten

 

In der Gemeinde Pfronten im Landkreis Ostallgäu kam es im Bereich der Meilinger Straße im Hochwasserfall immer wieder zu Überflutungen durch die Faule Ach. Um den Schutz für Anwohner und Gebäude sicherzustellen, beauftragte die Gemeinde WipflerPLAN mit vorbeugenden Maßnahmen gegen hundertjährliche Hochwasserereignisse. Mittels zweidimensionaler, hydraulischer Modellierung wurde das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen ermittelt und optimiert. So werden Uferbereiche der Faulen Ache leicht erhöht und mit Wasserbausteinen naturnah ausgebaut. Eine Flutmulde leitet im Hochwasserfall zusätzlich Wasser ab. Gebäude werden durch Dammanlagen und Hochwasserschutzmauern gesichert. Weiterhin wird die Meilinger Straße angehoben, so dass diese gleichzeitig als Hochwasserschutzanlage dient. Brücke und Durchlässe werden größer dimensioniert um die Wassermengen abführen zu können. Retentionsflächen werden geschaffen um entsprechendes Rückhaltevolumen wiederherzustellen.

Die Ufersicherung und Erhöhung erfolgt mittels Wasserbausteinen. Die Ufer werden nach Fertigstellung der Baumaßnahme bepflanzt, so dass hier ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen entsteht. Mit der Umsetzung der Maßnahme wurde im Januar 2019 begonnen. Fertigstellung ist voraussichtlich Herbst 2019.

 

 

90 Tonnen Stahlträger eingehoben

Wichtiger Bauabschnitt der 80 m langen Fußgängerbrücke Oberding

 

Die Geh- und Radwegbrücke in Niederding stellt mit ihrer Trägerspannweite von 80 Metern hohe Ansprüche an den Einhub des Stahlträgers: Per Schwertransport wurde der Träger in drei Teilen zur Baustelle gebracht. Die ersten zwei Träger wurden am Boden miteinander verschraubt und zusammen eingehoben – das dritte Teil wurde allein eingehoben und am Autokran hängend mit den anderen beiden verschraubt.

Durch die gebogene Trasse war beim Einhub die Geometrie des Trägers eine gewisse Herausforderung. Außerdem musste der Träger ziemlich genau eingehoben werden, damit die bereits fertigen Widerlager perfekt anschließen. Besonders der Hub des dritten Teils erforderte ein Höchstmaß an Präzision, damit der Träger genau eingepasst und eng mit den bereits eingehobenen Trägern verschraubt werden konnte.
 

 

 

Grüner Ausbau der Kreissstraße MN 25

Mindelau bekommt neue Ortsdurchfahrt

 

Im Auftrag des Landratsamts Unterallgäu hat WipflerPLAN die Ortsdurchfahrt Mindelau MN 25 und den 1. Teilabschnitt bis Jägersruh geplant. Gleichzeitig entstanden ein neuer, rund 470 Meter langer Geh- und Radweg und drei Mittelinseln als so genannte „Querungshilfen“. Jetzt wurde die Durchfahrt fertiggestellt und für den Verkehr wieder freigegeben.
 

Michele Mongella (Niederlassungsleiter Allgäu, ganz links) gibt gemeinsam mit dem Landratsamt Unterallgäu und der Stadt Mindelheim den Verkehr durch Mindelau wieder frei.

 

Um den Kompensationsbedarf der gesamten Maßnahme zu ermitteln, hat WipflerPLAN außerdem einen Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) nach Bayerischer Kompensationsverordnung (BayKompV) erstellt. Die Baumaßnahmen wurden u.a. ausgeglichen, indem bisher versiegelte Flächen aufgebrochen und wiederbegrünt wurden. Zudem erfolgte die Kompensation der Eingriffe auf externen Ausgleichsflächen aus Ökokonten.


> Lageplan Bestand | Biotop- und Nutzungstypen

> Lageplan Kompensationsbedarf

> Lageplan Kompensationsmaßnahmen

 

 

Regionale Umweltgestaltung
Trennstrich unten