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Besonnungsstudie zum Nachweis der Belichtung von Nachbargebäuden 

Baugebiet „Waldeckstraße“ Schrobenhausen

 

 

Durch die gute Anbindung an die prosperierende Region Ingolstadt besteht im Raum Schrobenhausen eine hohe Nachfrage nach Wohnraum. Daher soll im Schrobenhausener Nordwesten auf einer innerstädtischen Brachfläche von 1,3 ha Größe ein Baugebiet mit verdichteter Bebauung entstehen. Ziel ist es, für Familien, Singles, Paare und Senioren ein lebendiges, urbanes Wohnquartier mit drei attraktiven, durchgrünten Wohnhöfen und Begegnungsflächen zu schaffen.
Im Norden an das Plangebiet angrenzend befindet sich überwiegend Wohnbebauung. In der Öffentlichkeit wurde die Befürchtung geäußert, dass die neue Bebauung die Belichtung der bestehenden Gärten und Fassaden beeinträchtigen könnte. Die bei WipflerPLAN im Anschluss an das Strukturkonzept erstellte Besonnungsstudie anhand eines 3D-Modells, gibt Auskunft über die tatsächliche Beschattung des Bestands.

 

Simulation des Sonnenstandes am 21.03 eines Jahres von 6 bis 18 Uhr

Das 3D-Modell zeigt stundenweise den Stand der wandernden Frühlingssonne zur Tag- und Nachtgleiche von 6 bis 18 Uhr. Um den Schattenwurf aus der Vogelperspektive möglichst detailgetreu nachbilden zu können, wurden als Gundlage Vermessungsdaten der Geländehöhen, der Gebäudekubaturen sowie der Dachformen verwendet. Damit konnte die Besonnung zu jedem Zeitpunkt im Jahr realitätsgetreu simuliert werden, z.B. an diesen besonderen Tagen im Laufe eines Jahres:

• 17.01.: mittlerer Wintertag
• 21.03. und 23.09.: Tag- und Nachtgleiche
• 21.06.: Sommersonnenwende


Strukturkonzept der Bebauung in der Draufsicht

Eine Besonnungsstudie eignet sich besonders für Planungen zur Nachverdichtung, zum Beispiel zur Schließung von Baulücken oder zur Bebauung innerstädtischer Brachflächen. Aber auch bei der Erschließung von Neubaugebieten kann das 3D-Modell helfen, Dimensionen neuer Bebauung im Bestand besser einschätzen zu können. So wird die Gemeinde unterstützt und kann transparente und in der Öffentlichkeit nachvollziehbare Entscheidungen treffen.

 

>> Bebauungsplan

 

 

 

Wasserwerk Manching 

Betriebsgebäude und Aufbereitungshalle fügen sich harmonisch in die Landschaft ein

 

 

Die aus den 1960-er Jahren stammende Wasseraufbereitungsanlage in Manching entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen für die Trinkwasserversorgung und -speicherung. Das als Tiefspeicher konzipierte Wasserwerk sollte vollständig ersetzt werden. WipflerPLAN wurde deshalb vom Markt Manching mit der Generalplanung des Neubaus beauftragt.

 

Es sollten funktionale Gebäude entstehen, die sowohl den technischen und hygienischen Vorschriften, der Bedeutung des Lebensmittels Trinkwasser, dem ursprünglich bewaldeten Standort und den Vorgaben des Projektbudgets gerecht werden.
In diesem Spannungsfeld entwarfen die Architekten und Ingenieure von WipflerPLAN ein modernes Gebäudeensemble, das sich in drei Funktionsbereiche gliedert: Die Halle für die Trinkwasserspeicherung und -aufbereitung, das Betriebsgebäude für die Leittechnik, die Sozialräume, das Labor und die Werkstatt sowie das Nebengebäude. Gruppiert um den befestigten Betriebshof bilden sie ein stimmiges repräsentatives Ensemble, ohne aufdringlich zu wirken. Das Gelände ist vollständig umzäunt und mit einer Zugangsüberwachung sowie Einbruchmeldeanlagen gesichert.

 

Unter besonderer Berücksichtigung der Kosten wurde Wert auf die harmonische Integration der Architektur in die Umgebung gelegt. In der Halle mussten die 8,40 m hohen Trinkwasserbehälter Platz finden. Neben den Vor-Ort hergestellten Edelstahlbehältern befinden sich in der Halle die Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Entfernung von Eisen und Mangan (Oxidator und Quarzkiesfilter). Außerdem wird die Marktgemeinde Manching mittels einer Druckerhöhungsanlage mit Trinkwasser versorgt. Zur Sicherung der Versorgung ist die Anlage mit einer stationären Netzersatzanlage ausgerüstet.

 


Die beiden Trinkwasserspeicher des Wasserwerks im Inneren der Halle.

 

Trotz des Volumens der technischen Anlagen, das sich klar von der ländlichen Umgebung abhebt, vermittelt die moosgrüne, fein profilierte Fassade zwischen Natur und Technik. Geschoßhohe Sichtbetonelemente im Sockelbereich des Betriebsgebäudes werden in der Hallenfassade aufgenommen und dienen als verbindendes Gestaltungselement, der zwei in Größe und Material unterschiedlichen Baukörper. Unter besonderer Berücksichtigung der Kosten wurde Wert auf die harmonische Integration der Architektur in die Umgebung gelegt.

 

Projektdaten:

Bruttogrundfläche Gebäude: 1.450 m²
TW-Bedarf: 800.000 m³/a
Durchsatz der TW-Aufbereitungsanlage: 2 x 30 l/s
Volumen der Trinkwasserbehälter: 2 x 1.250 m³
Reinwasser-Pumpen: 2 x 43 m³/h, 6 x 90 m³/h, 5 bar
Planung: 2013 bis 2016
Ausführung: 2017 bis 2019

 

Unsere Leistung:

· Objektplanung Gebäude Leistungsphase 1-9
· Objektplanung Ingenieurbauwerke Leistungsphase 1-9
· Örtliche Bauüberwachung
· Fachplanung Verfahrens- und Prozesstechnik Leistungsphase 1-9
· Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 1-4
· Planungs- und Baubegleitende Vermessung


 

> Planung der Funktionsbereiche

> Planung der Technik

> Ansichten

 

 

 

Stadtlauf Nördlingen 2019 

Erfolgreicher Stadtlauf in Nördlingen für WipflerPLAN

 

 

Auch dieses Jahr nahm WipflerPlan bei schönstem Wetter und besten Bedingungen am Nördlinger Stadtlauf sehr erfolgreich teil.
Sowohl in der Wertung der 3 schnellsten Läufer einer Firma als auch der sportlichsten Firma, erreichte WipflerPLAN jeweils den 2. Platz. Mit 54 Teilnehmen waren diesmal so viele Mitarbeiter wie noch nie mit am Start.

Link: Zeitungsartikel (PDF)

 

 

WipflerPlan mit auf dem Siegerpodest der sportlichsten Firma beim Stadtlauf

 

 

 

Neuer Standort München Ost 

WipflerPLAN plant zweiten Standort in der Münchner Niederlassung

 

 

Die Kommunen im Münchner Osten stehen durch das Wachstum der Region vor großen Herausforderungen: Nötige Infrastrukturmaßnahmen, wirtschaftliche Anforderungen sowie der politische Wille zum Umweltschutz sollen in stimmigen, ganzheitlichen Planungskonzepten vereint werden. Um unsere Kunden dabei solide vor Ort zu beraten, werden wir von WipflerPLAN Anfang 2020 einen zweiten Standort in München eröffnen.


Die Vorbereitungen für den Standort München Ost haben bereits begonnen. Künftig wird Gregor Schober dort mit einem Team aus Planern und Bauleitern die Gesamtkompetenz unseres Architektur- und Ingenieurbüros anbieten. Der Ebersberger, der langjährige Erfahrung als Bauingenieur besitzt und mit seiner Heimat eng verbunden ist, wird die Infrastrukturprojekte im Sinne einer attraktiven Umweltplanung zum Erfolg führen.

 

Standortkarte

 

 

 

Wirtschaftliche Sanierung mit der
Schlauchliner-Methode 

Wie Kommunen und Netzbetreiber durch bauliche Schadensbehebung Kosten und Energie einsparen können

 

Linereinbau mittels Drucktrommel in Pfaffenhofen/Ilm: Die Druckluft bläst
den Liner so auf, dass er dicht an der Kanalinnenwand anliegt.

 

Der größte Vermögenswert einer Kommune ist in der Regel ihr Kanalnetz: Über Jahrzehnte hinweg erfüllt es 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr seine Aufgaben. Doch in vielen Gemeinden sind die Kanalnetze schadhaft. Regional unterschiedliche Vorschriften legen deshalb fest, in welchen Zeiträumen die Standsicherheit, Betriebssicherheit und Dichtheit der abwassertechnischen Anlagen kontrolliert werden müssen. Spätestens wenn das Wasserwirtschaftsamt Bedenken anmeldet, sind Gemeinden und Netzbetreiber gezwungen, ihre Kanäle zu inspizieren und in Stand zu setzen.

 

23 % Aufwandssteigerung durch Fremdwasser im Kanal


In der betrieblichen Praxis stellt die fehlende Dichtheit der Kanalnetze für den Großteil der Netzbetreiber die maßgebliche Motivation zur Sanierung des Kanalsystems dar. Denn das durch schadhafte Stellen in den Kanal eindringende Fremdwasser erhöht die Gesamtwassermenge im Kanalnetz. Das bedeutet zweierlei: Erstens kommt wesentlich mehr Wasser in der Kläranlage an, als nötig wäre: ca. 23 % des in der Kläranlage zu reinigenden Abwassers in Deutschland ist Fremdwasser. Dadurch wenden Pumpwerke und Kläranlage unnötig mehr Energie zum Transport und zur Reinigung des Abwassers auf. Zweitens kann eine eigentlich ausreichende Dimensionierung des Kanals durch die ungeplanten Zusatzwassermengen zu klein werden.

 

Ist eine geschlossene Kanalsanierung wirtschaftlich?


Wie bekommt man also das Fremdwasser aus dem Kanal? Die Kanalsanierung stellt zumeist einen wichtigen Baustein zur Reduzierung des Fremdwasseranteils in der Kläranlage dar. Als vor rund fünfzig Jahren die ersten Schlauch-Inliner eingebaut wurden, ahnte wohl kaum jemand, welche Bedeutung den geschlossenen Sanierungstechniken eines Tages zukommen würde. Geschlossene Verfahren kommen ohne Aufgrabungen vor Ort aus und sind dementsprechend attraktiv.

 

Eingebauter Liner im Zwischenschacht einer Sanierungsstrecke über
mindestens 2 Kanalhaltungen

 

Schlauchinliner-Methode: Die Allzweck-Waffe der Kanalsanierung
Über die Jahre konnten sich die Schlauchinliner neben der nach wie vor unverzichtbaren Sanierung durch Erneuerung der abwassertechnischen Anlagen in offener Bauweise am Sanierungsmarkt fest etablieren. Dabei wird der Kanal mit einem Inliner („Rohr im Rohr“) von innen ausgelegt, abgedichtet und stabilisiert. Die Methode überzeugt durch ein breites Anwendungsspektrum, eine wirtschaftliche Kostenstruktur, ein zwischenzeitlich ausgereiftes Zulassungs- und Qualitätsmanagementsystem sowie einen mittlerweile langfristigen Erfahrungszeitraum. In vielen Fällen sind geschlossene Reparatur- und Renovierungsverfahren gegenüber einem Neubau deutlich im Vorteil.

 

Wann lohnt sich ein Neubau?
Die Straße muss nicht aufgerissen werden und die Kosten bleiben im Rahmen: Dass die geschlossene Sanierung in aller Regel deutlich günstiger zu haben ist, als eine Erneuerung in offener Bauweise, ist ihr Erfolgsrezept. Doch es gibt auch Grenzen: Ein z. B. mittels Schlauchliner sanierter Kanal bietet lediglich rund die Hälfte der statistischen Lebenserwartung von 70 - 80 Jahren eines Neubaus. Bei den meisten Reparaturverfahren kann die Lebenserwartung nur mit 1/8 - 1/7 der kalkuliert werden. Es ist also stets eine Langzeitbetrachtung durchzuführen – mindestens über den Vergleichszeitraum eines Kanalneubaus – um die Wirtschaftlichkeit eines Sanierungsverfahrens zu ermitteln.

 

So läuft das Sanierungsverfahren mit Schlauchliner ab:

1. Zustandserfassung durch Kamerabefahrung und optische Inspektion

2. Sanierungskonzept (Bedarfsplanung und Kostenschätzung) auf Grundlage der Schadenserhebung
3. Abstimmung mit dem Netzbetreiber – ggf. Aufteilung des Sanierungsumfangs in Bauabschnitte

4. Vorbereitung des Liner-Einbaus
.
Ein Kanalroboter misst die Zuläufe von Grundstücken und Straßensinkkästen ein. Außerdem beseitigt er Hindernisse im Altrohr – der Liner darf beim Einbau an keinem Hindernis hängen bleiben.
5. Einbau des Liners
.
Durch Wassersäule oder über Einzug mittels Seilwinde wird der Schlauchliner in den Kanal inversiert, bzw. eingezogen.
6. Aushärtung des Liners
.
Damit der Liner dicht an die Rohrwand des Kanals anschließt, wird der Liner mit Druckluft aufgeblasen. Dann härtet das Liner-Harz durch Wasserdampf oder UV-Licht aus und bildet so ein „Rohr im Rohr“.
7. Zuläufe öffnen
. 
Sofort nach der Aushärtung des Liners fräst ein Roboter die Zuläufe im Kanal auf.

 

  

Information: Rechtliche Rahmenbedingungen der kommunalen Abwasserbeseitigung Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

§ 60 Abwasseranlagen
(1) Abwasseranlagen sind so zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten, dass die Anforderungen an die Abwasserbeseitigung eingehalten werden.
Im Übrigen dürfen Abwasseranlagen nur nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet, betrieben und unterhalten werden.
(2) Entsprechen vorhandene Abwasseranlagen nicht den Anforderungen nach Absatz 1, so sind die erforderlichen Maßnahmen innerhalb
angemessener Fristen durchzuführen.

 

§ 61 Selbstüberwachung bei Abwassereinleitung und Abwasseranlagen
(2) Wer eine Abwasseranlage betreibt, ist verpflichtet, ihren Zustand, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Unterhaltung und ihren Betrieb sowie Art und Menge des Abwassers und der Abwasserinhaltsstoffe selbst zu überwachen.
 
Zuständigkeitsbereich und Schnittstellen zwischen öffentlichem und privatem Kanalnetzbetreiber, einschließlich der finanziellen Zuständigkeiten bezüglich des Unterhalts von abwassertechnischen Einrichtungen

Regelung in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich über Landesgesetze oder kommunale Entwässerungssatzungen (EWS).
DIN 1986-3

Verbot der Grundwassereinleitung in die Kanalisation
 

 

 

Link: treffpunkt-kommune.de

 

 

 

WP fährt E 

E-Golf als Poolauto jetzt auch
in der Niederlassung Allgäu

 

 

Nachdem das E-Auto Ampera in Pfaffenhofen für große Begeisterung gesorgt hatte, ist nun auch das Allgäu stolzer Besitzer eines E-Golfs als Poolfahrzeug für alle Mitarbeiter mit eigener Strom-Tankstelle. 
Die Reichweite beträgt ca. 320 km und so können alle Fahrten zum Kunden und jegliche Besorgungen leise und sehr umweltschonend erledigt werden.


WipflerPlan ist stets daran interessiert einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Auch unsere Landschaftsarchitektin ist begeistert: „Mein absoluter Liebling unter den Poolautos: unser Ökoflitzer“

 

 

 

Spatenstich für

Baugebiet Pfaffelleiten

 

 

Am Dienstag, den 07.05.2019, fand der Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes Pfaffelleiten statt. Es entstehen 118 Bauparzellen auf ca. 7 ha Nettobauland. Die Gesamtgröße des Gebietes beträgt ca. 14 ha.

Für die Entwicklung und Umsetzung des Projektes ist WipflerPlan als Erschließungsträger verantwortlich, sowie bei Planung und Ausführung federführend.

Insgesamt entstehen 500 Wohneinheiten, die eine Mischung unterschiedlicher Wohnformen für eine Vielzahl an Wohnbedürfnissen bieten. Öffentliche Grünzüge sowie Einrichtungen wie Kindergarten und Spielplatz um einen zentralen Platz bilden die Basis für ein aktives Gemeinschaftsleben. Für Fußgänger und Radfahrer wird das Areal durch die intensive Durchwegung mit untergeordneten Wegen besonders attraktiv. Eine zentrale Bushaltestelle dient als Anbindung an den städtischen Nahverkehr.
Durch das fortschrittliche Energiekonzept mit Hauptaugenmerk auf regenerative und umweltfreundliche Energieträger erfüllt das Baugebiet Vorbildfunktion. Die randliche Einfassung mit naturnah gestaltete Ausgleichsflächen verbinden den Ort mit der angrenzenden Landschaft und erfüllen wichtige Funktionen für den Natur und Klima. Die naturnah gestalteten Regenrückhaltungen tragen nicht nur den Erfordernissen der neuen Bebauung Rechnung, sondern verbessern auch den Hochwasserschutz der bestehenden Bebauung.

 

Umweltfreundliche Energieversorgung durch Fernwärme:

• Wärme und Strom wird innerhalb der Heizzentrale erzeugt werden und direkt im Baugebiet genutzt.
• Die Erzeugung erfolgt hocheffizient und innovativ mit einer Kombination aus Wärmepumpentechnik und Kraft-Wärme-Kopplung. Die wesentlichen Vorteile dieser Kombination sind die im Vergleich zu einem einfachen BHKW noch einmal stark reduzierten Brennstoffbedarfe, damit auch CO2-Ausstöße, wie auch eine Reduktion der Betriebskosten.
• Maximale thermische Leistung von 1,2 MW
• Geringe Temperaturen im Versorgungsnetz für minimierte Verluste
• Kaum Platzbedarf der Heizungstechnik in den Gebäuden

Leistungsfähiges Internet durch Glasfaserleitungen:
• Jedes Grundstück wird von den Stadtwerken mit Glasfaser erschlossen.
• Zusammen mit der Glasfaser und der Fernwärme kommen jetzt sämtliche Sparten aus der Hand der Stadtwerke.
• Auch die Kommunikation der Fernwärme wird über das Glasfasernetz abgedeckt.

 

 

Franz Schelle – Geschäftsführer Firma Schelle •  Roland Platzek – Bauleiter Firma Schelle • Gregor Schober – Projektleiter WipflerPlan •  Johann Stöckl – Bauleiter WipflerPlan • Wilhelm Wipfler – Geschäftsführer WipflerPlan •  Albert Gürtner – Zweiter Bürgermeister •  Christine Müller – Sachgebietsleiterin Grundstückswesen Stadt Pfaffenhofen • Dr. Sebastian Brandmayr – Technischer Leiter Stadtwerke Pfaffenhofen • Robin Gerlsbeck – Projektleiter Stadtwerke Pfaffenhofen (v.l.n.r.)

 

 

 

Presseartikel: Firmen im Porträt

Landkreisplaner auf dem Hochseil

Artikel aus dem Pfaffenhofener Kurier 4./5. Mai 2019

von Albert Herchenbach

 

Beim Planen die Zukunft berücksichtigen: Die drei Geschäftsführer Wilhelm Wipfler, seine Schwester Ursula Burkart (Mitte) und Mit-Geschäftsführerin Adelheid Buchard vor der Unternehmenszentrale.

 

Link zum Artikel


Artikel als PDF (Scan)

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Wer wissen will, was sich im Bürokomplex an der Hohenwarter Straße 124 tut, muss nur das Bild hinter der Eingangstür betrachten: Da balanciert jemand Hunderte Meter über dem Abgrund auf einem Seil, das zwischen zwei Felsen gespannt ist.


Wege finden - und das kann man wörtlich, aber auch im übertragenen Sinn verstehen - das ist der Job der Menschen, die hier arbeiten.



 

Wilhelm Wipfler, 49, und seine Schwester Ursula Burkart, 59, sind auf diesem Areal mit drei Geschwistern aufgewachsen; ein wenig oberhalb der Hohenwarter Straße kurz vor Sulzbach. Ihr Vater Konrad ("Der klassische Baumeister", sagt seine Tochter) hatte hier in den 60er Jahren ein Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau sowie Stadtplanung gegründet. Sein Schreibtisch stand im Wohnhaus der Familie hinter dem jetzigen Bürogebäude. "Wir sind in diesem Arbeitsfeld aufgewachsen", sagt Ursula Burkart. Und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass beide in die Fußstapfen des Vaters getreten sind: Ursula als Architektin und Stadtplanerin, ihr Bruder als Bauingenieur. Beide leiten nach einem fließenden Übergang und dem Tod des Vaters seit 2003 mit Adelheid Buchard als Geschäftsführerin das "WipflerPlan Architektur- und Ingenieurbüro".



 

Wenn sie heute hinüber nach Niederscheyern schauen, dann haben sie immer noch den freien Blick, wie schon als Kinder. Was sich in den fünf Jahrzehnten geändert hat, ist die Landschaft dazwischen. An der Planung der Infrastruktur und der Bebauung der Stadt waren ihr Vater und später seine beiden Kinder beteiligt. Keine Gemeinde zwischen Manching und Jetzendorf, die nicht die Dienste von Wipfler in Anspruch genommen hätte. Überall in Pfaffenhofen und im gesamten Landkreis stößt man auf Wipfler-Spuren. Die Neugestaltung des Hauptplatzes hat das Planungsbüro mitbestimmt, bei der technischen Infrastruktur, also Kanal, Wasser, Anschlüsse für die Firanten, war es federführend. Die Kindertagesstätte Burzlbaam hat Wipfler als eines der ersten Passivhäuser gebaut, die Kläranlagen in Schweitenkirchen, Gerolsbach und Reichertshausen geplant; der Seniorchef war Mitbegründer des Abwasserzweckverbands.



 

Mit 165 Mitarbeitern an fünf Standorten - neben Pfaffenhofen in Nördlingen, Donauwörth, München und Marktoberdorf - gestaltet das Planungsbüro Wipfler Lebensräume, in denen sich nicht nur Menschen wohlfühlen, sondern auch die Natur möglichst wenig beeinträchtigt werden soll. Und das ist, um es flapsig zu sagen, meist vermintes Gebiet. Wer baut, hat es mit gegensätzlichen Interessen zu tun. Da treffen Familien, die wohnen wollen, auf Umweltschützer, die sich gegen Flächenfraß stemmen und der Natur den Vorrang geben. 
"Ein Spannungsfeld", nennt das Wipfler, "zwischen individuellen Vorlieben, Gemeinschaftsanliegen, wirtschaftlichen Vorgaben, sozialer Verantwortung und politischer Aussage.

 

"

Ist das überhaupt möglich, es allen recht zu machen? Wilhelm Wipfler ist ein besonnener Mann. Wenn er redet, sprudelt er nicht drauflos, sondern sucht mit Bedacht die richtige Formulierung. Bis zu 30 öffentliche Stellen würden mitreden, dazu noch Bürger, die Einwände geltend machen können. Viele Mosaiksteine gelte es zu berücksichtigen. Und deshalb fange Landschaftsplanung mit der "Konfliktbearbeitung im Hinblick auf Lebensräume, auf Mensch und Natur" an. Hier kommt einem das eingangs erwähnte Poster wieder in den Sinn. Ein Drahtseilakt ist das oft, die unterschiedlichen Befindlichkeiten unter einen Hut zu bekommen. Wipfler versteht sich in diesen Prozessen auch als Moderator.



 

Absolute Prämisse ist für ihn, von Anfang an alle Karten auf den Tisch zu legen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Wenn die Kosten für ein Bauprojekt aus dem Ruder laufen - wie etwa bei Stuttgart 21 oder dem Berliner Flughafen -, dann habe das zwei Ursachen, so Wipfler: Entweder die Planung wird zwischendurch zu oft geändert, oder sie beruht auf falschen Grundlagen und nicht berücksichtigten Gegebenheiten.



 

Die zu kennen, sagt der Ingenieur, sei der große Vorteil seines Büros, das seine Stärke in der Region hat, deren Geodaten sein Unternehmen dokumentiert. Alle Leistungen aus einer Hand - das sieht Wipfler als großen Pluspunkt seines Büros an.



 

Sein Job sei es, den Auftraggebern von vornherein reinen Wein darüber einzuschenken, 
was machbar ist, was gesetzlich nicht geht und was unabdingbar ist. Beispiel: Bauen in naturschutz-sensiblem Gebiet geht - wenn dafür Ausgleichflächen vorhanden sind. Und die müssen dreimal so groß sein. Könne eine Gemeinde die nicht vorweisen, kann nicht gebaut werden. Punkt. Und jetzt kommt ein weiteres Poster ins Spiel, das bei Wipfler im Entree hängt: Eine Berglandschaft mit Blick bis zum Horizont. "Mit Weitblick planen", steht darunter. "Wenn wir eine Kanalisation entwerfen", erklärt Wipfler, "rechnen wir die Wetterdaten auf die nächsten Jahre weiter." Beim Hochwasser berücksichtigen die Planer einen hundertjährigen Modus. Beispiel: Muss ein Hochwasser-Rückhaltebecken tatsächlich so groß sein, auch wenn mancher Gemeinderat erklärt, dass dieses Gebiet, soweit er zurückdenken kann, noch nie überflutet worden ist? Eine Gemeinde im nördlichen Landkreis ist so ein Fall: Jahrelang gab es Diskussionen wegen der angeblich viel zu groß geplanten und deshalb viel zu teuren Anlage, die das Planungsbüro Wipfler geplant hat. Beim Starkregen im vergangenen Juni verstummte die Kritik.



 

Mit Kritik umgehen, das gehört zum Job. Bauen auf Teufel komm raus? Weiter Flächen versiegeln? Das Familienunternehmen hat sich auf Umweltgestaltung und Infrastrukturentwicklung spezialisiert und geht diese Themen sensibel an. Pfaffenhofen, davon ist Wipfler überzeugt, sei auf einem sehr guten Weg. Die Stadt wächst, aber kontrolliert. Aber muss sie denn wachsen? Muss jedem, der hier leben will, auch eine Wohnung angeboten werden? Kann man nicht entscheiden: Jetzt ist Schluss mit Neubauten? Dann, sagt Wipfler, überaltert die Stadt. Wenn die nachfolgende Generation hier keine Wohnung findet, zieht sie weg, die Infrastruktur ist bedroht. Deshalb hält er das Einheimischen-Modell für den richtigen Weg, die Stadtentwicklung zu beeinflussen.



 

Um Fläche zu schonen, meint Ursula Burkart, "sollte man keine Angst haben, in die Höhe zu bauen". So werden im Neubaugebiet Pfaffelleiten, wo das Planungsbüro Wipfler ein Wohngebiet erschließt, auf den Supermarkt Wohnungen gesetzt. Anderer Vorschlag: Statt vier Einfamilienhäuser zu errichten, könnten sich die Familien zusammentun und ein Vierfamilienhaus bauen. Dass das funktioniert, ließe sich beispielsweise in Augsburg besichtigen.



 

So wenig sich Konrad Wipfler Gedanken machen musste, dass sein Unternehmen in der Familie bleibt, so wenig müssen sich seine Kinder sorgen. Ursula hat, wie auch ihr Bruder, drei Kinder. Zwei werden Architekten, "ohne dass ich das vorgegeben hätte". Ganz offensichtlich ist der Begeisterungsfunke übergesprungen: "Ich war nie bereit, irgendetwas anderes zu machen. Der Umgang mit den Menschen, mit der Umwelt, das Gestalten - das macht große Freude."

 

 

 

WipflerPlan unterstützt den

„Kindergarten-Cup“

 

Der Jugendfußball Förderverein Pfaffenhofen e.V. ist ein ehrenamtlich tätiger, sportvereins-unabhängiger Verein in der Stadt Pfaffenhofen, der es sich zur Aufgabe macht, Kinder und Jugendliche – vorrangig solche, die noch nicht in einem Sportverein organisiert sind – für den Sport in einer Mannschaft zu begeistern. Beim „Kindergarten-Cup“ spielen 8 Kita-Teams mit ihren Vorschulkindern einen Kita-Fußballpokal aus.


Das Fußballspiel findet am 06. Juli ab 10.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im Schul- und Sportzentrum Niederscheyern statt.

Wir wünschen den Teams viel Erfolg!

 

Robert Schröder, Jürgen Nowak, Stefan Hagl, Michaela Staud, Dunja Wipfler, Peter Oberndorfer, 1. Bürgermeister Thomas Herker, Vorschulkinder der Pfaffenhofener Kindergärten

 

 

 

Neues Wohngebiet erschlossen –
zügig aus einer Hand

Erster Spatenstich im Baugebiet Breiten /
Bad Bayersoien nach kurzer Planungszeit

 

Im Dezember 2018 nahm WipflerPLAN Niederlassungsleiter Roland Kindelbacher (ganz rechts) mit Bürgermeisterin Gisela Kieweg (mitte) in
Bad Bayersoien den ersten Spatenstich vor.

 

Das Baugebiet „Breiten“ ist neben dem „Bruckler Filz“ bereits das zweite Baugebiet, welches WipflerPLAN für die Gemeinde Bad Bayersoien vollumfassend plant und realisiert – von der Bauleitplanung über die Erschließungsplanung bis zur kompletten Abwicklung als Erschließungsträger.

Für die bereitstehende Fläche von 9.300 m² Nettobauland kann die Gemeinde Förderungen von Wohnraum aus dem Einheimischenmodell nutzen. Außerdem benötigt sie keine eigenen Ressourcen, da die Erschließung vollständig durch unseren Erschließungsträger abgewickelt wird. Dieser erledigt alle rechtlichen, technischen und organisatorischen Aufgaben aus einer Hand:

1. Erschließungsträger:

Vertragswesen, Projektorganisation, Projektbuchhaltung, Projektdokumentation, Abrechnung der Erschließungskosten

2. Bebauungsplan:

Entwurfsplanung, Strukturkonzept in Alternativen, Bauleitplanverfahren im beschleunigten Verfahren

3. Technische Planung:

Planung parallel zum Bauleitplan-Verfahren, Ausschreibung, Baudurchführung der Ingenieurbauwerke der Ver- und Entsorgung, Verkehrsanlagen, Freianlagen

Im landschaftlich reizvollen Alpenvorland können jetzt auf 15 Parzellen Wohngebäude in Hanglage entstehen. Ab der Beauftragung im August 2017 stellte WipflerPLAN den Bebauungsplan und die Erschließungsplanung inner-
halb eines Jahres auf – so schnell wie es bei Projekten derartigen Umfangs und Komplexität überhaupt möglich ist. Der Bebauungsplan für 1,36 ha wurde im Sept 2018 abgeschlossen – Spatenstich war im Dezember 2018.


> Strukturkonzept

> Bebauungsplan

 

 

 

Thorsten Nieszery übernimmt die

Niederlassung Donau-Ries

Manfred Ommer wird Niederlassungsleiter

in Pfaffenhofen

 

Unter der Leitung von Manfred Ommer wurde in den letzten zwölf Jahren die WipflerPLAN Niederlassung Donau-Ries aufgebaut und entscheidend weiterentwickelt – zunächst in Nördlingen durch die Weiterführung eines regional tätigen Ingenieurbüros und seit zwei Jahren auch in Donauwörth. Gemeinsam mit Thorsten Nieszery als Standortleiter baute Manfred Ommer außerdem seit 2016 den Standort Donauwörth auf, der sich in den letzten zwei Jahren sehr positiv entwickelte. Aufgrund des Erfolgs übernimmt nun der erfahrene Ingenieur Thorsten Nieszery die Niederlassungsleitung und steht jetzt mit seinem Team in der Region Donau-Ries als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Manfred Ommer, der als ausgewiesener Fachmann und einflussreiche Persönlichkeit extern wie intern geschätzt wird, wechselte seinerseits als neuer Niederlassungsleiter nach Pfaffenhofen. Mit seinem breiten Wissen hat Manfred Ommer das Unternehmen in den letzten zehn Jahren entscheidend mitgeprägt. In seiner neuen Funktion als Niederlassungsleiter verschafft er Wilhelm Wipfler in Pfaffenhofen nun den nötigen Freiraum für die Geschäftsführung des Gesamtunternehmens.

Kontakte und Anschriften finden Sie hier.

 

Manfred Ommer, Thorsten Nieszery und Wilhelm Wipfler (v.l.n.r.)
BIld: studio herzig

 

 

 

Hochwasserschutz für die Gemeinde Pfronten
an der Meilinger Straße

Naturnaher Hochwasserschutz an der Faulen Ach

 


Ufersicherung mit Wasserbausteinen an der Faulen Ach als Teilmaßnahme
des Hochwasserschutzes in Pfronten

 

In der Gemeinde Pfronten im Landkreis Ostallgäu kam es im Bereich der Meilinger Straße im Hochwasserfall immer wieder zu Überflutungen durch die Faule Ach. Um den Schutz für Anwohner und Gebäude sicherzustellen, beauftragte die Gemeinde WipflerPLAN mit vorbeugenden Maßnahmen gegen hundertjährliche Hochwasserereignisse. Mittels zweidimensionaler, hydraulischer Modellierung wurde das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen ermittelt und optimiert. So werden Uferbereiche der Faulen Ache leicht erhöht und mit Wasserbausteinen naturnah ausgebaut. Eine Flutmulde leitet im Hochwasserfall zusätzlich Wasser ab. Gebäude werden durch Dammanlagen und Hochwasserschutzmauern gesichert. Weiterhin wird die Meilinger Straße angehoben, so dass diese gleichzeitig als Hochwasserschutzanlage dient. Brücke und Durchlässe werden größer dimensioniert um die Wassermengen abführen zu können. Retentionsflächen werden geschaffen um entsprechendes Rückhaltevolumen wiederherzustellen.

Die Ufersicherung und Erhöhung erfolgt mittels Wasserbausteinen. Die Ufer werden nach Fertigstellung der Baumaßnahme bepflanzt, so dass hier ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen entsteht. Mit der Umsetzung der Maßnahme wurde im Januar 2019 begonnen. Fertigstellung ist voraussichtlich Herbst 2019.

 

 

 

90 Tonnen Stahlträger eingehoben

Wichtiger Bauabschnitt der 80 m langen Fußgängerbrücke Oberding

 

Die Geh- und Radwegbrücke in Niederding stellt mit ihrer Trägerspannweite von 80 Metern hohe Ansprüche an den Einhub des Stahlträgers: Per Schwertransport wurde der Träger in drei Teilen zur Baustelle gebracht. Die ersten zwei Träger wurden am Boden miteinander verschraubt und zusammen eingehoben – das dritte Teil wurde allein eingehoben und am Autokran hängend mit den anderen beiden verschraubt.

Durch die gebogene Trasse war beim Einhub die Geometrie des Trägers eine gewisse Herausforderung. Außerdem musste der Träger ziemlich genau eingehoben werden, damit die bereits fertigen Widerlager perfekt anschließen. Besonders der Hub des dritten Teils erforderte ein Höchstmaß an Präzision, damit der Träger genau eingepasst und eng mit den bereits eingehobenen Trägern verschraubt werden konnte.

 

 

 

Grüner Ausbau der Kreissstraße MN 25

Mindelau bekommt neue Ortsdurchfahrt

 

Im Auftrag des Landratsamts Unterallgäu hat WipflerPLAN die Ortsdurchfahrt Mindelau MN 25 und den 1. Teilabschnitt bis Jägersruh geplant. Gleichzeitig entstanden ein neuer, rund 470 Meter langer Geh- und Radweg und drei Mittelinseln als so genannte „Querungshilfen“. Jetzt wurde die Durchfahrt fertiggestellt und für den Verkehr wieder freigegeben.

Michele Mongella (Niederlassungsleiter Allgäu, ganz links) gibt gemeinsam mit dem Landratsamt Unterallgäu und der Stadt Mindelheim den Verkehr durch Mindelau wieder frei.

 

Um den Kompensationsbedarf der gesamten Maßnahme zu ermitteln, hat WipflerPLAN außerdem einen Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) nach Bayerischer Kompensationsverordnung (BayKompV) erstellt. Die Baumaßnahmen wurden u.a. ausgeglichen, indem bisher versiegelte Flächen aufgebrochen und wiederbegrünt wurden. Zudem erfolgte die Kompensation der Eingriffe auf externen Ausgleichsflächen aus Ökokonten.


> Lageplan Bestand | Biotop- und Nutzungstypen

> Lageplan Kompensationsbedarf

> Lageplan Kompensationsmaßnahmen

 

 

 

Umstellung des amtlichen
Koordinatensystems 2019

Bayerische Vermessungsverwaltung führt UTM ein

 

Auswahl des Koordinatensystems für eine digitale
Flurkarte in einer GIS-Software

 

Im Rahmen einer europaweiten Vereinheitlichung ist die bayerische Vermessungsverwaltung verpflichtet, das amtliche Koordinatensystem von Gauß-Krüger auf Universale Transversale Mercatorprojektion (UTM) umzustellen. Ab Januar 2019 gibt es die wichtigsten Grundlagen wie ALKIS-Daten nur noch in UTM. Für andere Geodaten gibt es eine Übergangszeit bis Dezember 2019, während der die Daten noch in beiden Systemen zur Verfügung gestellt werden können.


Betroffen sind alle Geobasisdaten und Fachdaten von Gemeinden und Kommunen, die der Bauplanung dienen. Es ist sinnvoll, bei Projekten, die sich aktuell in der Fertigstellung befinden, die Pläne noch in Gauß-Krüger zu erstellen. Aktuell anlaufende und zukünftige Projekte sollten sich  an dem neuen Koordinatensystem der digitalen Flurkarte orientieren und daher in UTM erstellt werden.
WipflerPLAN unterstützt Sie bei der Umstellung:


· Wir verfügen über bereits angepasste Planungs- und Projektprozesse
· Wir beraten Sie bei der Umwandlung Ihrer Daten
· Wir bieten Strategien zur Transformation Ihrer Grundlagen- und Fachdaten
  sowie für den zukünftigen Planungsprozess in UTM

Wenden Sie sich gerne an unsere Fachleute in den Fach-Teams
Vermessung und Geodatenmanagement in den Niederlassungen
Pfaffenhofen, Donauries und München:
geodaten@wipflerplan.de

 

Pfaffenhofen
Peter Gruber: 08441 5046-225

Annemarie Hoffmann: 08441 5046-262



München
Martin Fischer: 089 895615-20

 

Donauries
Markus Lütke Brintrup: 09081 27509-44

 

 

 

Architektur und Generalplanung:

Bremshalle für AIRBUS in Manching

 

 

> Plan West-Ost

> Plan Nord-Süd

 

Um die Triebwerke von revisionierten Jets unter Flugbedingungen testen zu können, hat Airbus Manching WipflerPLAN mit der Generalplanung einer „Bremshalle“ beauftragt. Die Anforderungen an die Planung sind hoch: Im Testbetrieb stehen die Triebwerke unter Vollgas und erzeugen neben Abgastemperaturen von 2000 ⁰C auch Lärm bis zu 140 dB(A). Diesen Emissionen muss die Lärmschutzhalle gerecht werden. Außerdem muss eine Luftmenge von 3000 m³/Sekunde ein- und ausströmen können, ohne dass nennenswerter Unterdruck in der Halle entsteht. Baubeginn ist für 2019 vorgesehen.

 

 

 

Campus Universität der Bundeswehr München

Freianlagenplanung modulare Unterkünfte in Neubiberg

 

Auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München | Standort Neubiberg werden derzeit Studentenwohnungen als modulare Wohneinheiten errichtet. Neben der Planung und Bauüberwachung der Erschließungsmaßnahmen wurde WipflerPLAN vom Staatlichen Bauamt München auch mit der Außenanlagenplanung beauftragt.

Lageplan Freianlagen | Originalmaßstab M 1:250

> hier Plan ohne Sparten

 

Lageplan Freianlagen | Originalmaßstab M 1:250

> hier Plan mit Sparten


Die Planung sieht eine differenzierte Gestaltung der Außenanlagen mit einem ausgewogenen Verhältnis aus befestigten und begrünten Freiflächen vor. So stehen den Studenten künftig sowohl geschützte, Baum bestandene Wohnhöfe als auch großzügige Rasen- und Wiesenflächen zur Verfügung. Die Freiflächen laden zu vielfältigen Nutzungen ein - zum Aufenthalt, als Treffpunkt, als „grüne Zimmer“, als Bolz- oder Lernwiese. Jedem Wohnmodul sind überdachte Fahrradstellplätze im direkten Umfeld der Gebäudezugänge zugeordnet. Eingebunden werden die verschiedenen Freiräume in einen grünen Rahmen aus Stauden, Gräsern und heimischen Sträuchern.

 

 

 

Klärschlamm

Wohin damit?

 


Betreiber von Kläranlagen in Bayern sehen sich zunehmend mit einem Entsorgungsnotstand bei Klärschlamm konfrontiert. Seit der Novellierung der Düngeverordnung geht die landwirtschaftliche Klärschlammausbringung zurück. Bundesweite Kapazitätsengpässe bei der Klärschlammverbrennung und lange Transportwege am Land führen zu Kostenexplosionen und setzen Kommunen und Anlagenbetreiber unter Druck. Dr. Andreas Vogl und Dr. Florian Wechs, Experten für Kläranlagen und Energiemanagement im Pfaffenhofener Bauingenieurbüro WipflerPLAN, über die aktuelle Lage in den Kläranlagen.

 

> Fachartikel „Klärschlamm – Wohin damit?“

 

 

 

Wegweisend in

Energiethemen

 

WipflerPLAN ist auf dem 9. Interkommunalen Energieforum am 27. November 2018 in Murnau mit einem Vortrag vertreten. Unter dem Motto „Kanalsanierung und Fremdwasserbeseitigung“ wendet sich die Veranstaltung an Landräte und Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisräte, Klärwerksmeister, Stadt- und Gemeindewerke, Rathausmitarbeiter, Vereinsmitglieder sowie Energiebeauftragte. Franz Kühr referiert zum Thema „Kanalsanierung – der schnelle Weg zur Fremdwasserreduktion?“. Im Kern geht es darum, aktuelle Themen rund um die Energiewende umzusetzen, ohne dabei die Kosten aus den Augen zu verlieren.

 

 

 

Aktueller Bautenstand aus der Luft: 

Das Gebiet „Spitzstraße“ in Seefeld

Die Erschließung des Baugebiets „Spitzstraße“ in Seefeld ist in vollem Gange. Im Zuge der Bestandsplanerstellung hat WipflerPLAN mit der Drohne eine Luftaufnahme des Areals angefertigt.
Das Video zeigt die fertiggestellten Straßen und Wege auf 1,94 ha sowie die ersten Bauarbeiten an 33 Bauparzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

 

 

 

 

Imposante Brückenkonstruktion über Isarkanal 

Bau einer 80 m langen Fuß- und Radwegbrücke
bei Niederding

Die alte Isarkanal-Brücke ist für den Fußgänger- und Radverkehr zu eng geworden. Da eine Verbreiterung aus statischen Gründen nicht möglich war, hat die Gemeinde Oberding WipflerPLAN mit der Planung und Bauüberwachung einer neuen Fuß- und Radwegbrücke beauftragt. Der Bau der Brücke hat im April 2018 begonnen.

Mit einer Spannweite von rund 80 m und einer maximalen Höhe der Widerlager von 5 m wird die neue Brücke ohnehin schon eindrucksvoll. Doch für die Konstruktion haben sich die Ingenieure bei WipflerPLAN noch mehr Besonderheiten einfallen lassen: das Brückengeländer bekommt eine filigrane Sonderkonstruktion und wird gegen die Vertikale nach außen geneigt. Unter dem Edelstahl-Handlauf verbirgt sich die Beleuchtung der Brücke. So entsteht bei Nacht eine wunderbare Betonung der Geländerkonstruktion, die in ihrer Ausbildung die landwirtschaftliche Prägung des Umlandes aufnimmt.

Spannend wird es Ende November 2018, wenn der Stahl-Beton-Verbundträger eingehoben wird. Ein Autokran hievt die beiden Trägerabschnitte mit Längen von ca. 45 m bzw. 35 m an Ort und Stelle. Für Mai 2019 ist dann die Fertigstellung der neuen Brücke vorgesehen.


> Übersichtslageplan (PDF)

> Bauwerksplan (PDF)

> Regelquerschnitt (PNG)

> Übersichtskarte (PDF)

 

Widerlager Ost mit Stützwand und Anschlussbewehrung für die Kappen

 

Widerlager West – Rückansicht mit Bewehrungsanschlüsse für die Kappen

 

 

 

 

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